Sauerstoff-Langzeittherapie

Ziel einer Langzeittherapie ist es, durch die Zufuhr von zusätzlichem Sauerstoff den Sauerstoffgehalt des Blutes anzureichern. Damit wird eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität angestrebt, die Lebenserwartung wird verlängert.

Sauerstoff kann im Blut nur für eine kurze Zeit gespeichert werden! Um eine ausreichende Sättigung des Blutes und damit eine Entlastung des Herzens zu erreichen, sollte eine Sauerstoff-Langzeittherapie daher mindestens 16 Stunden pro Tag bei Patienten mit einem erheblichen chronischen Sauerstoffmangel im Blut (Hypoxämie, entsprechend den Richtlinien / Leitlinien der deutschen Fachgesellschaften) und / oder Hyperkapnie durchgeführt werden, wenn alle konservativen Therapieverfahren ausgeschöpft sind.

Dabei gibt es eine große Zahl an Lungen- und Herzerkrankungen, die eine Langzeit-Sauerstofftherapie erforderlich werden lassen. Auslöser für eine Lungenkrankheit können u. a. das Rauchen, erbliche Anlagen, Berufskrankheiten und Allergien sein. Die Indikationen zur Sauerstoff-Langzeittherapie hängen von der genauen Kenntnis der Grunderkrankung ab. Sie wird insbesondere durchgeführt bei:

  • chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen mit Zeichen der pulmonalen Hypertonie bzw. Rechtsherzbelastung,
  • Emphysem mit Hypoxämie,
  • Lungenfibrosen,
  • Hyperkapnie infolge restriktiver Erkrankungen (z.B. Thorax- und Wirbelsäulendeformitäten, posttuberkulöses Syndrom)
  • neuromuskulären Erkrankungen (z.B. Duchenne´sche Muskelatrophie, spinale Muskelatrophie, Muskeldystrophie)
  • bronchopulmonaler Dysplasie,
  • Mucoviszidose und
  • angeborenen Herzfehlern und primär pulmonaler Hypertonie, wobei im Einzelfall ein therapeutischer Effekt nachgewiesen sein muß.

Patienten und Angehörige sehen sich ab einem bestimmten Punkt mit der Durchführung einer Langzeit-Sauerstofftherapie konfrontiert.

Nach dem Krankenhausaufenthalt – in der Patienten meist über eine Ringleitung mit Sauerstoff versorgt werden – stellt sich aber in den allermeisten Fällen die Frage, wie die Versorgung im häuslichen Umfeld sichergestellt werden kann.

Bereits die lange Behandlungsdauer von täglich 16 Stunden und mehr macht deutlich, wie wichtig die Wahl eines geeigneten Sauerstoffversorgungssystems ist.
Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Wahl eines kompetenten und zuverlässigen Partners für die zukünftige Sauerstoff-Versorgung.

Und genau hier sehen wir es von der „GTI medicare“ als unsere Aufgabe an, für Sie ein zuverlässiger Ansprechpartner und Ratgeber rund um das Thema der Sauerstofftherapie zu sein. Kurz: die GTI medicare ist Ihr Spezialist für den Bereich Home-Care.

Eine Langzeit-Sauerstofftherapie muss durch einen Arzt verordnet werden, die Einleitung sollte immer nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und den Leitlinien der Deutschen Fachgesellschaften erfolgen.

Einen Dokumentationsbogen zur Verordnung einer Sauerstoff-Therapie finden Sie hier. Anschließend können Sie uns die ausgefüllte Verordnung einfach per Post oder per Fax (0 23 24 - 91 99 - 50) zuschicken (für die Gebiete NRW und Hamburg). Geben Sie bitte unbedingt eine Telefonnummer auf dem Fax an, unter der wir Sie zurückrufen können!

Wir erledigen dann alles Weitere für Sie und setzen uns mit Ihrer Kasse (Privat oder Gesetzlich) in Verbindung.

Sofort nach eintreffen der Kostenübernahmeerklärung Ihrer Kasse setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung und besprechen dann alle weiteren Einzelheiten.

Lesen Sie hierzu auch die Datei GTI-Verordnungsbogen.pdf (102.5 KB)

GTI medicare GmbH
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